Volvo Serie 700
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Die Volvo-700er Serie wurde von 1982 bis 1992 als PKW der oberen Mittelklasse gefertigt. Modelle der 700er Serie waren als Limousine, Kombi und Coupé erhltlich.
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Nomenklatur
Wie auch bei vielen anderen Modellserien aus dem Hause Volvo steht die erste Ziffer der dreistelligen Typbezeichnung für die Serie, während die zweite Ziffer im allgemeinen die Zylinderzahl bezeichnet und die dritte Ziffer die Anzahl der Türen. Ausnahmen: Die 6-Zylinder-Diesel laufen unter der Bezeichnung 740, die Coupés unter 780. Die Modelle 764 und 765 gab es auch mit 4-Zylinder-Turbomotor und waren höherwertig ausgestattet.
So ergibt sich z.B. folgendes Bild:
- 744 = 7er Baureihe, 4 Zylinder (oder 6-Zyl. Diesel), 4 Türen, also eine 7er Limousine mit 4-Zylinder-Ottomotor oder 6-Zylinder-Dieselmotor.
- 745 = 7er Baureihe, 4 Zylinder (oder 6-Zyl. Diesel), 5 Türen, also ein 7er Kombi mit 4-Zylinder-Ottomotor oder 6-Zylinder-Dieselmotor.
- 764 = 7er Baureihe, 6 Zylinder, 4 Türen, also eine 7er Limousine mit 6-Zylinder-Ottomotor.
- 765 = 7er Baureihe, 6 Zylinder, 5 Türen, also ein 7er Kombi mit 6-Zylinder-Ottomotor.
- 780 = 7er Baureihe, 6 Zylinder, 2 Türen, also ein 7er Coupé mit 6-Zylinder-Ottomotor.
- Grundsätzlich wird bei den Typenschildern am Heck der Fahrzeuge die letzte Ziffer als 0 ausgeschrieben, so ergeben sich die Typenschilder 740, 760 und 780.
Geschichte
Die Serie 700 sollte die Volvo Serie 200 ablösen. Im Gegensatz zum Modellwechsel der Volvo Serie 140 zur Volvo Serie 200 war die serie 700 eine komplette Neukonstruktion. Nichtsdestotrotz erfreute sich die Volvo Serie 200 einer so großen Beliebtheit, daß sie bis 1993 parallel weiterproduziert wurde. Für das kantige Design der 700er Serie zeichnet sich Jan Wilsgaard verantwortlich. Nach 2 Jahren paralleler Bauzeit mit der Volvo Serie 900 wurde die 700er Serie 1992 endgültig eingestellt und durch die Volvo Serie 900 abgelöst. Zu diesem Zeitpunkt waren von der 700er Serie ca 1,25 Millionen Fahrzeuge hergestellt worden, davon ca. 830.000 Limousinen, 400.000 Kombis und 8.500 Coupés.
Technik
Die 700er Serie besteht ausschließlich aus Heckgetriebenen Fahrzeugen. Bis 1987 wurden alle Modelle mit starrer Hinterachse ausgeliefert, ab dem Modelljahr 1988 tauchen in den Topmodellen auch geteilte Hinterachsen (Multilink) auf.
Motorvarianten auf dem deutschen Markt:
4-Zylinder-Ottomotoren mit Lambdasonde und geregeltem Katalysator:
- B200F - 1986 cm³ Hubraum mit 82 kW/111 PS
- B230F - 2316 cm³ Hubraum mit 85 kW/115 PS
- B234F - 2316 cm³, 16 Ventiler mit 114 kW/155 PS
- B230FT - 2316 cm³ Hubraum, Turbolader Garret mit 114kW / 155 PS bzw. 121 kW / 165 PS , als Turbo plus mit Mitsubishi Lader 140 kW / 190 PS
6-Zylinder-Ottomotoren ohne Katalysator:
- B27/28/29ET - Euromotor
(auch verbaut im Peugeot und Renault)
6-Zylinder-Ottomotoren mit Lambdasonde und geregeltem Katalysator:
- B280F - 2829 cm³ Hubraum, 108 kW/147 PS
6-Zylinder-Ottomotoren ohne Katalysator:
- B28E - 2849 cm³ Hubraum mit 115kW / 156 PS
6-Zylinder-Dieselmotoren (gefertigt unter VW-Lizenz)
- D24 - 2383 cm³ Hubraum, 60 kW/82 PS
- D24T - 2383 cm³ Hubraum, Turbolader, 80 kW/109 PS
- D24TIC - 2383 cm³ Hubraum, Turbolader mit Ladeluftkühler, 90 kW/122 PS (128 PS im 780)
Modelle, die für ausländische Märkte hergestellt wurden, können abweichen.
Alle in der 700er Serie verbauten Motoren sind, gute Pflege vorausgesetzt, für ihre Langlebigkeit bekannt. Für viele der aufgeführten Ottomotoren mit Lambdasonde und G-Kat sind Umrüstsätze erhältlich, mit denen die Fahrzeuge die Schadstoffklasse Euro 2 erreichen und somit steuerlich günstiger werden.
Getriebe:
4+1 Overdrive-Getriebe:
Fünfgang-Schaltgetriebe:
Automatikgetriebe:
Links
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